Über uns
Die Firmengeschichte

Vorkriegszeit

Kamillo Eisner gründet seine erste Firma im Jahre 1926. Aufgabe des Betriebes ist der Verkauf und die Betreuung von Motorfahrzeugen, speziell von Dieselfahrzeugen.

Eisner übernimmt die Vertretung der Hanomag-Traktoren. Dies ist zugleich der Start für eine großangelegte Expansion.

Bereits 1937 kommt es zu ersten geschäftlichen Kontakten zu Massey-Harris, später Massey-Ferguson. Durch die Übernahme der Verkaufsgebiete im Balkan, Iran, Irak und Ägypten wird der Name Eisner erstmals auch international bekannt.

Diese Verkaufsgebiete gehen durch den Anschluss an Deutschland bereits 1938 wieder verloren. Eisner übersiedelt mit seinem Betrieb nach Gumpoldskirchen und ändert die Geschäftsform in eine GmbH um. Am Ende des Krieges gehen alle Betriebe und Vermögenswerte verloren.

Neubeginn am Nullpunkt

Mit einer Hand voll Mitarbeitern und zwei glücklicherweise geretteten Waggonladungen voll Ersatzteilen startet Kamillo Eisner im Jahr 1945 – wie 19 Jahre zuvor – seine unternehmerischen Aktivitäten wieder in einer kleinen Hofgarage im 18. Bezirk.

im Jahr 1947 erfolgt der Abschluss eines Händlervertrages zwischen Eisner und der Caterpillar Tractor Company. Die Caterpillar-Generalvertretung für Österreich war somit gesichert! Und von nun an geht es weiter aufwärts: Die ehemaligen Flakhallen in Linz-Wegscheid werden 1947 angemietet.

Die Auslieferung von Massey-Harris-Mähdreschern sowie von Hanomag- und Tempo-Lastwagen beginnt. Hanomag übernimmt 1955 den LKW-Hersteller Henschel und so kann Eisner nun auch mit schweren LKW´s handeln.

Weitere Niederlassungen

Ständige Expansion der Geschäfte erfordert 1959 den Bau der zweiten Eisner-Niederlassung in Graz. 1961 wird auch die neugebaute Niederlassung in Linz eröffnet.

Später eröffnet Eisner die Niederlassung Innsbruck, die für die westlichen Bundesländer zuständig ist. Ing. Kamillo Eisner kann in seiner Firmengruppe bald mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigen.

Die Niederlassung Villach wird im Jahr 1969 eröffnet.

Die Eisner-Stiftung

Kamillo Eisner plant die Gründung einer Eisner–Stiftung. Der Antrag auf die Stiftungsgründung wurde jedoch vom österreichischen Finanzministerium abgelehnt. So sieht sich Kamillo Eisner Anfang der 70er Jahre gezwungen, in die Schweiz zu übersiedeln, wo er die Errichtung seiner Stiftung vorbereiten kann.

Dem Firmengründer Kamillo Eisner wird die Ehrenbürgerschaft der Universität Wien angeboten, der Sie jedoch – aus Anerkennung der Leistungen der Arbeiterschaft des Unternehmens – seinem Betriebsratsobmann überlässt.

Im Jahr 1976 wird die Eisner-Holdinggesellschaft in der Schweiz gegründet. Im gleichen Jahr erreicht Eisner sein großes Ziel: Die Errichtung einer Stiftung zur Förderung der medizinischen Forschung. Sein Grundsatz für die Stiftung lautet: „Der Sinn meines Willens ist, als Ergebnis der Erfahrungen eines lebenslangen Wirkens in einer durch schwere Erschütterungen gezeichneten Zeit, ein Unternehmensmodell zu schaffen, das durch seinen sozialen und wirtschaftlichen Aufbau den Ungereimtheiten und Härten des alltäglichen Lebens besser widersteht und die in dieser Gesellschaft wirkenden Menschen, gleichgültig wo sie stehen, einander näher bringt.

Veränderungen der Firmenstruktur, Tod des Firmengründers

Da Hanomag 1980 von Mercedes gekauft wird, wird auch die Hanomag-Generalvertretung, seit 1930 bei Eisner, nach 50 Jahren beendet.

Zwei Jahre später wird die Eisner Gesellschaft mbH in die Eisner AG umgewandelt. Diese ist zu 100% Eigentümerin der Eisner Baumaschinen GmbH Wiener Neudorf und der Eisner Vertriebsgesellschaft mbH in Linz, Graz und Innsbruck

Firmengründer und -eigentümer Ing. Kamillo Eisner verstirbt am 18.03.1986

Im Jahr 1989 wurden in Wien die Opel Autohäuser der Fa. Silberbauer mit zwei Standorten in Wien Liesing und Wien Simmering übernommen und  ausgebaut. Damit wurde die Position von Eisner in der Bundeshauptstadt gefestigt.

Joint Venture mit Zeppelin und Expansion im Autohandel

Am 1. Jänner 1992 tritt eine Joint Venture zwischen der deutschen Zeppelin Baumaschinen GmbH und der Eisner Baumaschinen Vertrieb und Service Ges.m.b.H. (Zeppelin Anteil 50%) in Kraft.

* 1993 wird die Eisner Baumaschinengesellschaft in Ungarn gegründet

* 1996 wird im September die neuerbaute Niederlassung in Linz Dornbach eröffnet

* 1997 folgt im April die Eröffnung der neuerbauten Niederlassung in Graz-Kalsdorf

* 1998 die Eröffnung der neuen Niederlassung in Innsbruck.

Eröffnung des Renault-Betriebes in Wien-Stadlau

Eröffnung des FORD-Betriebes in Dornbirn durch Übernahme der Firma FORD-Wehinger

Im Jahr 1998 trennten sich die Wege von Eisner und Zeppelin. Mit 01.01.1998 übernahm Zeppelin 100% der Eisner Baumaschinen Vertreib und Service Ges.m.b.H., während die Eisner AG selbst im Baumaschinenbereich nur mehr den Zweig Ungarn mit JCB fortführt und darüber hinaus ihre generelle Geschäftstätigkeit im PKW-Bereich (OPEL, FORD, Renault, Suzuki) forciert

Neuausrichtung der Eisner-Unternehmensgruppe

Nachdem sich Eisner im Jahr 2000 von seinen letzten Baumaschinenaktivitäten durch den Verkauf der JCB-Vertretung in Ungarn an die österreichische Industrieholding GmbH getrennt hatte, baute das Unternehmen konsequent seine Position im österreichischen Autohandel um und aus. In den Folgejahren trennte sich Eisner von den Marken Ford und Renault und konzentrierte sich auf die Weiterentwicklung der Marke OPEL und anderer Marken aus dem GM-Konzern

Im Jahr 2001 wurden die Geschäftsaktivitäten der Firma Karl Basch-Mödlinger Autohaus übernommen und damit die Opel-Strukturen im Süden Wiens arrondiert.

In Kärnten wurden nach dem Ausscheiden der Firma Trampitsch zwei neue Autohäuser der Marke OPEL eingerichtet. Anfang des Jahres wurde das Autohaus Grasser in Klagenfurt übernommen, im April des gleichen Jahres das Autohaus Villach gegründet.

Die Firmenzentrale wurde von Wien - Simmering in den 10.ten Wiener Gemeindebezirk, in die Wienerberg City, Maria-Kuhn-Gasse 6, verlegt.

Damit einhergehend wurde auch die Geschäftsstrategie auf die Mehrmarkenphilosophie umgestellt. So betreibt Eisner im Jahr 2004 den Vertrieb von folgenden PKW-Marken: OPEL, Saab, Daewoo, Cadillac, Chevrolet, Suzuki, Seat, Subaru und Nissan.

Zur weiteren Abrundung des Marktgebietes Salzburg wurde im Jahr 2004 der Betrieb des Autohauses Öfag -Tennengau in Hallein aufgenommen.

In 2004 Neuerrichtung der Betriebe in Wien 11 und in Eröffnung von Klagenfurt-Südring.

Um die Marktposition in Wien zu stärken wird im Jahr 2006 mit der Erweiterung des Betriebes in Wien 11, Simmering, gestartet, um moderne Präsentationsräumlichkeiten für die neu hinzu kommenden Marken FIAT, Alfa-Romeo und Lancia zu schaffen.

Mit Beginn 2008 werden die Betriebe der Region Salzburg (Salzburg Stadt, Bischofshofen, Hallein und Straßwalchen/Steindorf) an die deutsche AVAG Gruppe, Augsburg, verkauft.

Mit Oktober 2008 stellt sich die Eisner Gruppe in Wien neu auf, um den veränderten Marktbedingungen gerecht zu werden. Die Marktbearbeitung wird auf zwei Regionen, Wien Süd und Wien Ost aufgeteilt; im Zuge der Neustrukturierung werden zwei neue Betriebe - in Wien Meidling und Wr. Neudorf - eröffnet und die Eisner Auto City Süd geschlossen.

Expansion der letzten Jahre

Eisner Auto Klagenfurt übernimmt mit Jänner ´09 an seinem Standort in der Pischeldorfer Straße die Vertriebs- und Serviceaktivitäten für Chysler, Jeep und Dodge von AC Austrocar.

Mit Beginn 2011 dehnt Eisner Auto seine Vertriebsaktivitäten für die Marken Opel und Chevrolet auf das Burgenland in seinen Standorten Bruckneudorf und Frauenkirchen aus.

Mit Herbst 2011 wurde ein weiterer Standort in Klagenfurt, St. Veiter Straße eröffnet, der die Marken Mazda, Lancia und Jeep führt (Übernahme AH Resei). Mit Mazda wird die Kooperation nach dem Start 2010 in Villach somit konsequent fortgesetzt.

Mit Juni 2012 übernimmt Eisner Auto den traditionsreichen Opel - Standort (ehem. AH Dohr) in Wolfsberg/Kärnten und baut damit seine Präsenz in Kärnten weiter aus.

Mit April 2013 übernimmt Eisner Auto den langjährigen Seat und Mazda - Standort (ehem. AH Legner) in St. Veit an der Glan/Kärnten.

Mit Mai 2013 wird das neu errichtete Mehrmarkenautohaus in Neusiedl am See eröffnet. Vertreten werden die Marken Opel, Chevrolet, Alfa Romeo und Jeep sowie Fiat und Chrysler im Service. Dieses Full-Service Autohaus ersetzt die bisherigen Vertriebsaktivitäten in Bruckneudorf und Frauenkirchen.

Im Juni 2013 wird an den Standorten Wien Liesing und Wien Simmering die Marke Mazda aufgenommen und somit die in 2010 begonnene Kooperation mit Mazda ausgebaut.

Im Mai 2016 wird der Standort Klagenfurt der Autohaus Ortner GmbH übernommen und nunmehr als Fiat Group Autohaus geführt.

Die Eisner-Unternehmensgruppe beschäftigte mittlerweile an 14 Standorten wieder knapp 400 Mitarbeiter.